Ursula Scheu

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Kurzbiografie

Ursula Scheu, geboren 1943 in Darmstadt, Diplom- Psychologin und Autorin, Dr. phil., studierte Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Von 1971 bis 1976 war sie wissenschaftliche Assistentin am Psychologischen Institut der FU und leitete dort das erste Frauenseminar. Seit den 1970ern Engagement in der Frauenbewegung. Mitgründerin und Mitarbeiterin des ersten deutschen Frauenhauses für geschlagene Frauen in Berlin. Psychotherapeutische Ausbildung und Praxis. Von 1974 bis 2000 Herausgeberin des Frauenkalenders zusammen mit Alice Schwarzer. Seit 1988 im Vorstand des FrauenMediaTurms, des feministischen Archiv und Dokumentationszentrum in Köln. Bekanntestes Buch/Longseller "Wir werden nicht als Mädchen geboren, wir werden dazu gemacht". Ursula Scheu lebt in Berlin.
 

 
   
Lebensdaten

  • 11.Februar 1943: Geboren in Darmstadt.
  • 1962: Abitur am Goethegymnasium an der Bergstrasse in Bensheim.
  • 1962-1965: Studium der Philosophie, Soziologie und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Franfurt am Main.
  • 1965-1970: Studium der Psychologie an der Freien Universität in Berlin.
  • 1971: Diplomprüfung
  • 1971-1976: Wissenschaftliche Assistentin am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin.
  • 1973-1976: Leitung des ersten Frauenseminars am Psychologischen Institut.
  • 1976: Promotion: Thema: "Wir werden nicht als Mädchen geboren, wir werden dazu gemacht. Zur frühkindlichen Erziehung in unserer Gesellschaft". Longseller 1977-2000.
  • ab den 1970ern: Engagement in der Frauenbewegung.
  • 1974-2000: Erscheinen des "Frauenkalenders", hrsg. von Ursula Scheu und Alice Schwarzer.
  • 1976: Mitgründerin der Initiativgruppe zur Gründung des ersten Frauenhauses für misshandelte Frauen in Berlin.
  • 1976-1982: Mitarbeiterin im ersten Berliner Frauenhaus und Mitarbeiterin der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes Frauenhaus. Mitautorin des ersten Erfahrungsberichts des Berliner Frauenhauses: " Frauen gegen Männergewalt" und des Abschlussberichtes der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes Frauenhaus Berlin :" Hilfen für misshandelte Frauen".
  • ab 1980: Gesprächspsychotherapeutische Ausbildung , Anerkennung als Klinische Psychologin und Psychotherapeutische Praxis.
  • Seit 1988: Im Vorstand des Feministischen Archiv- und Dokumentationszentrums in Köln, später "FrauenMediaTurm". Seit 1992 wissenschaftliche Beraterin des "FMT".
  • 1994: Erscheinen des ersten deutschsprachigen "feministischen Thesaurus", hrsg. von Ursula Scheu und Alice Schwarzer.
  • 2002: Veröffentlichung der Doppelbiographie: "Die Rebellion ist eine Frau. Anita Augspurg und Lida G. Heymann. Das schillerndste Paar der Frauenbewegung", gemeinsam mit Anna Dünnebier.
  • Herausgeberin des "Lexikons der Frauenzitate. Kluge Gedanken, freche Bonmots, zeitlose Weisheiten".
  • Zur Zeit Forschungsarbeiten zur "weiblichen Homosexualität" und Vorbereitung "Die Geschichte der weiblichen Homosexualität und ihrer Verfolgung."